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Die besten Datenrettungsprogramme

Steht in Windows datenrettung an, ist bereits Holland in Not. Neben der allgemeinen Datenwiederherstellung sorgen obendrein Sonderfälle bisweilen für hektisches Treiben, etwa die Photo-Wiederherstellung oder wenn der Nutzer die Outlook-PST reparieren möchte.

Für die grundsätzliche Rückgewinnung von Dateien stellt Windows eigene Hilfsprogramme zur Verfügung, die teils selbsttätig initialisiert werden oder die der Benutzer selber initialisieren muss. Zumeist tritt ein solcher Sachverhalt ein, wenn das Betriebssystem nicht regelgemäß beendet wurde. Das kann passieren, wenn temporär der Strom ausfällt, oder wenn Kollege Computer sich aufgehängt hat. Auch einige Anwendungen verursachen hin und wieder einen PC-Crash. Im Extremfall bedeutet dies den kompletten Verlust der Daten. Zuweilen genügt es, das Softwaresystem neu aufzurufen. Etliche neue PC-Programme sind mit einer Datenrettungs-Funktion ausgestattet. Das heißt, dass die Software den Versuch unternimmt, die letzte, nicht ordnungsgemäß terminierte Session wieder herzustellen. Solche Recovery-Funktionen findet man beispielsweise in den Office-Anwendungen, aber ebenso in anderen Programmen wie zum Beispiel dem Web-Browser Firefox. Im Hinblick auf das OS selbst genügt es in den meisten Fällen, das Betriebssystem neu hochzufahren.

Etwas schwieriger ist demgegenüber bereits die Photo Wiederherstellung. Ob diese im Zweifelsfall gelingt, hängt hauptsächlich von der jeweiligen Anwendung ab. Auch hier legen aktuelle Anwendungen während der Arbeit Temporär-Dateien an, mit denen sich Grafikdateien wiederherstellen lassen. Das betrifft sowohl die laufende Anwendungszeit, wo über den Aufruf der Undo-Funktion eine voreingestellte Anzahl von Manipulationen rückgängig gemacht werden kann. Es empfiehlt sich, vor dem Bearbeiten eines Fotos eine Sicherheitskopie anzulegen und während der Arbeit das Foto unter anderen Dateinamen abzuspeichern, zum Beispiel in der Art Bild-Datum-Nummer, etwa Betriebsfeier_20111224_001.tif.

Bei der Arbeit mit Outlook kann es aus unterschiedlichen Gründen dazu kommen, dass die PST-Datei fehlerhaft ist. Outlook meldet dann einen Fehler in der Datei Outlook.pst. Diese Datendatei sammelt alle wichtigen Anwenderdaten, also die E-Mails, Termine, Kontakte, Nachrichten, Aufgaben, Notizen und Journaleinträge. Entsprechend bitter ist es denn auch, wenn die Software den Zugang zu dieser Datei ablehnt und mit einer Fehlermeldung quittiert. Outlook 10 bietet zu diesem Problem ein eigenes Fehlerbehebungsprogramm an. Dieses Hilfsprogramm ScanPST.exe liegt im Office14-Dateiverzeichnis und kann über Start/Ausführen manuell gestartet werden. Nachfolgend geben Sie den Speicherort der PST-Datei an und weisen das Programm bei Bedarf an, seine Aktionen zu loggen. Mit „Starten“ wird der Datentest ausgeführt. Vor der eigentlichen Korrektur sollten Sie eine Sicherheitskopie der alten PST-Datei anlegen lassen. Dummerweise ist die Mangelbeseitigung nicht in jedem Fall von Erfolg gekrönt. Es empfiehlt sich somit, auf Nummer Sicher zu gehen und die PST-Datei von Zeit zu Zeit selbst zu speichern. Dazu brauchen Sie nur die Datei in einen speziellen Ordner kopieren. Im Fall des Daten-GAUs spielen Sie die letzte Sicherungskopie einfach wieder retour. Dadurch sind Sie zwar nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, aber jedenfalls sind nicht alle Daten fort.